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Kick your Customer – warum man manchmal „Nein“ sagen muss.
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Ich habe einmal aufgeschrieben, was mir bei diesem Unternehmer aufgefallen ist – und warum wir beide nicht wirklich gut zusammenpassen. Vielleicht vergleichen Sie das einmal mit Ihren Erfahrungen?
1. Er kritisierte den Preis der angebotenen Dienstleistung und verglich meine Leistung mit den Preisen für Standard-Leistungen von Standard-Dienstleistern, die keine entsprechenden Ergebnisse vorweisen können.
Action Point: Lassen Sie nicht zu, dass über Ihren Preis diskutiert wird. Wir sind ja nicht bei Andi oder Didl! Ihre Expertise und Ihre Erfolge kosten einfach, Punkt.
2. Er schimpfte über andere Dienstleister (ebenfalls ausgewiesene Experten!) und erklärte, dass er die Zusammenarbeit wegen schlechter Leistungen beendet habe.
Action Point: Rennen Sie, so schnell Sie können. Der nächste, über den er schlecht redet, werden Sie sein. Wenn nicht, gebe ich einen Kasten Edelstoff aus!
3. Der Kunde geht nicht auf Ihre Zahlungsbedingungen ein.
Action point: Setzen Sie Ihre Konditionen durch. Denn nur dann sind Ihre Kunden im Boot und Sie dringen mit Ihrem Ratschlag einfach leichter durch.
4. Er will was ganz, ganz Großes in kürzester Zeit erreichen. Das kostet dann auch richtig Geld, das er dann doch nicht bereit war, anzulegen.
Action point: Managen Sie die Erwartungen des Kunden! Sagen Sie, was für ein bestimmtes Budget realistisch ist, und was nicht.
5. Ihr Kunde ist a G’scheithaferl. So nennen wir im Bayerischen Menschen, die alles wissen, alles können – und manchmal doch nicht die Ergebnisse erwirtschaften, die man vor diesem Hintergrund erwarten sollte.
Action point: Lassen Sie keine grundsätzlichen Diskussionen über Ihre Vorschläge zu. Das wird gemacht – oder eben nicht.
6. Ihr Kunde kennt Gott und die Welt und lässt Sie spüren, welche tollen Leute er kennt und mit wem er schon gearbeitet hat.
Action point: Zeigen Sie Selbstbewusstsein und lassen Sie sich nicht in virtuelle Konkurrenzsituationen verwickeln. Es gibt mehrere gute Fachleute – und Sie sind einer davon!
7. der Kunde sagt: Ich wäre auch ein guter Berater/Techniker/Grafiker/Was-auch-immer geworden!“ Ein sicheres Anzeigen für Hobbyexperten, die Sie später jede Menge Nerven kosten würden.
Action point: Manchen Sie klar, dass SIE der Experte sind und ihn auf seinem Weg zum Erfolg coachen. Gehen Sie nicht in Konkurrenz zu seinem vermeintlichen Expertenwissen – und stellen Sie gegebenenfalls die Zusammenarbeit zur Disposition.
Ich kann es mir schlicht und einfach nicht leisten, mit einem einzigen Kunden zu arbeiten, der mich nervt, Umsatz hin oder her. Deshalb ist es so wichtig, potenzielle Problembären zu erkennen und rasch zu eliminieren. Denn Sie sollten Ihre Zeit, Kraft und Energie denjenigen zukommen lassen, die das verdienen und schätzen, nämlich Ihren idealen Kunden.
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Eingestellt am 16.06.2011 von *Die Webkönigin*
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