Quaaak, quaaak: Die drei hartnäckigsten Mythen im Internetmarketing

Zu diesem Beitrag haben mich die Enten am kleinen Fluss neben meinem Haus inspiriert: Mit lautem Gequake schwimmen die Tiere den lieben langen Tag den Fluss rauf und runter. Genauso, wie man bestimmte Argumente zum Internetmarketing immer wieder hört. Erfahren Sie hier die Wahrheit:

1. „In unserer Branche/an unsere Kunden/bei unserem_______________(hier bitte beliebiges Wort einsetzen) verkaufen wir nicht über das Internet.“

Nun, wenn man sich so manche Internetseite anschaut, wundert das auch nicht weiter. Um’s gleich vorwegzunehmen: Das Produkt oder die Dienstleistung, für die man keine neuen Kunden über das Internet gewinnen kann, muss erst noch erfunden werden! Im Gegenteil: Immer mehr Beschaffungs- und Informationsprozesse (B2C UND B2B) entwickeln sich heute über das Internet.

Action Point: Dabei sein ist gut, reicht aber noch nicht. Neben einer werblich und suchmaschinenoptimierten Website brauchen Sie eine Präsenz im Social Web wie zum Beispiel eine Facebook-Page.

2. „Unser Webdesigner/mein Schwager/unser Babysitter kümmert sich ums Internet. Damit habe ich nichts zu tun.“

Web ist Chefsache und das Auge des Herrn macht die Kühe fett, um mal ein biblisches Zitat zu bemühen. Nur Sie selbst können entscheiden, welche Ziele Ihre Website erfüllen soll. Die Erfüllung dieser Zielsetzungen sollten Sie regelmäßig kontrollieren. Denn nur so stellen Sie sicher, dass Ihr Geld für Sie und nicht gegen Sie arbeitet.

Action Point: Wissen Sie, nach welchen Schlüsselbegriffen Ihre besonders interessanten Kunden in den Suchmaschinen finden wollen? Wie gut werden Sie unter diesen Keywords gefunden? Was passiert mit den Besuchern, die auf Ihrer Seite landen? Wie viele davon werden zu echten Interessenten oder neuen Kunden?

3. „Internetstrategie? Wir haben doch eine Homepage.“

Dieser Mythos ist natürlich mit Punkt 1 verwandt („Da tun wir nur das Nötigste, denn es hilft ja sowieso nicht viel“), aber besonders gefährlich: Denn eine Homepage bringt Ihnen schon heute maximal 50 % des möglichen Erfolgs. Die andere Hälfte betrifft das Social Web mit zum Beispiel Facebook, Online-Pressearbeit, Newslettermarketing und gezielter Suchmaschinenoptimierung.

Action Point: Machen Sie sich bewusst, dass die Suchergebnisse bei Google immer „sozialer“ und aktueller werden. Planen Sie für die Zukunft einen wöchentlichen Eintrag in der Rubrik „News“ oder starten Sie Ihr eigenes Blog. Entwickeln Sie eine Checkliste mit Fachinformationen, die für Ihre Zielgruppe besonders interessant sind und bieten Sie diese zum kostenlosen Download – gegen Abgabe der eMail-Adresse – auf der Homepage an. Damit legen und pflegen Sie den Grundstein für professionelles Newslettermarketing.



Eingestellt am 23.02.2011 von *Die Webkönigin*
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