Social Media für Unternehmer: Bringt das überhaupt was?

Social Media für Unternehmer: Viel Lärm um nichts – oder geniale Erfindung, um die herum kein Weg für Unternehmer führt?

Der unbestrittene Pluspunkt von Twitter, Facebook, Xing & Co: Es ist ein genialer Weg, um auf Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung und auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen – wenn, ja wenn Sie die ungeschriebenen Regeln des neuen Social Marketings beachten. Sonst laufen Sie Gefahr, nicht nur jede Menge Zeit zu verschwenden – Ihre eigene oder die Ihrer Mitarbeiter – sondern im schlimmsten Fall auch negative Stimmung zu machen.

1. Wählen Sie ganz gezielt aus, wo Sie sich engagieren

Meine Zielgruppe sind zum Beispiel Inhaber von mittelständischen Unternehmen, Marketingleiter sowie Werbe- und SEO-Agenturen. Ganz klar: Meine Unternehmer-Kunden finde ich (noch?) nicht im Social Web – von Xing vielleicht einmal abgesehen. Twitter dagegen ist ein toller Kanal, um die Kunden in den Agenturen zu erreichen. Da mein Zeitbudget begrenzt ist, verzichte ich im Moment noch auf systematisches Facebook-Marketing in eigener Sache – und habe nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei!

Action Point: Wählen Sie das Social Web aus, in dem sich Ihre (potenziellen) Kunden bewegen – und lassen Sie den Rest getrost links liegen. Fragen Sie Ihre Kunden doch einfach, welche Kanäle diese nutzen.

2. Machen Sie sich einen Redaktionsplan

„Ja, was schreib ich denn da eigentlich rein, in diese Netzwerke?“ Ganz einfach: Das, was Ihre Kunden interessiert. Definieren Sie Ihre Kernbotschaft – in meinem Fall sind das Tipps, Infos und Motivationen rund um das Thema Kundengewinnung über das Internet. Dazu sammle ich Brancheninformationen, Tipps, Links, Zitate und Hinweise auf interessante Angebote von mir oder meinen Kollegen. 60 : 40 Redaktion : Werbung – so sagt man, sehe die ideale Kombination aus.Ich glaube eher an 80 Info zu 20 Werbung.

Action Point: Bevor Sie loslegen, beobachten Sie bitte, was da so alles getwittert, gepostet und in die Statuszeile bei Xing geschrieben wird. Was machen die andern? Und was davon gefällt Ihnen? Fortgeschrittene Social Media-Experten rege ich dazu an, Ihr Profil/Ihre Bio in regelmäßigen Abständen zu überprüfen: Passt das noch alles?

3. Vergessen Sie Ihre Keywords nicht!

Kennen Sie „Universal Search“? Damit ist die an sich schöne Angewohnheit von Google gemeint, alle relevanten Informationen zu einem bestimmten Suchwort zusammenzutragen und auf der Ergebnisseite darzustellen – vom Text auf Ihrer Website bis zum Video auf YouTube, von Ihrer Newsmeldung bis zu Ihrem jüngsten Tweet. Das eröffnet Ihnen enorme Möglichkeiten, auch als kleineres Unternehmen zu einem bestimmten Keyword bei Google gefudnen zu werden – auch ohne, dass Ihre Website besonders umfangreich ist oder Sie schon viele Backlinks – also Erwähnungen auf anderen Websites – gefunden haben.

Action Point: Nehmen Sie sich doch bitte Ihre Liste mit den Keywords zur Hand – Ehm, Sie haben doch eine? Wenn nein, dann wird es jetzt höchste Zeit, Ihre Schlüsselwörter fürdie Scuhmaschinen zu definieren. Wenn Sie dabei Hilfe wünschen, dann darf ich Ihnen mein eBook „Einfach Keywords“ (www.einfach-keywords.de) sehr ans Herz legen. Dann wählen Sie sich bitte ein Keyword aus und stricken Sie sich Ihren Text rund um das Keyword – vom Blogbeitrag bis zum Twitter-Tweet, von der Xing-Statuszeile bis zum Facebook-Hinweis.



Eingestellt am 27.06.2010 von *Die Webkönigin*
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