Tag 21 im Internetmarketing-Makeover: Social Media mit System statt mit Erschöpfung

Social Media hat ja durchaus auch einen schlechten Ruf. Zu aufwändig und bringt zu wenig, so lautet ein verbreiteter Vorwurf gegen die Angebote von Facebook, Twitter und Google. Dabei gibt es genaue Regeln, wie erfolgreiches Social Media Marketing aussieht - Michelle MacPhearson verweist auf einen anderen ihrer Blogbeiträge, die genau diese Strategie zum Thema haben.

Dabei ist es besonders wichtig, nicht nur täglich Inhalte zu posten (= "Rundfunk" in Ihrer Branche), sondern Sie sollten für Ihre Follower und Unterstützer hilfreich, inspirierend, dialogorientiert sein. Geben Sie Antworten, Tipps, Hinweise. Dann setzt der Effekt ein, dass ANDERE über Sie und Ihre Produkte sprechen - und echtes Social Media Marketing stattfindet. Sie nehmen sich sozusagen heraus, sind Objekt und nicht mehr Subjekt der Diskussion.

Ganz konkret geht es um folgende Social-Media-Strategie, die Ihnen für Ihre eingesetzte Zeit das Meiste bringt:

1. Nehmen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten Zeit für Ihren Google Reader.

2. Empfehlen Sie Blogbeiträge anderer Experten, zusammen mit einer Erläuterung, warum Sie damit/warum Sie damit NICHT einverstanden sind.

3. Senden Sie in Häppchen und nicht auf einmal - das war für mich ein sehr interessanter Impuls. Michelle empfiehlt Buffer, eine Software, die Ihre Posts bei Twitter & Co über den Tag verteilt versenden, sodass Sie Ihre Follower einerseits nicht durch massive Anzahl irritieren, aber andererseits die beste Chance haben, mehr Interessenten zu erreichen.

4. Legen Sie eine bestimmte (Tages-)Zeit fest, zu der Sie auf Kommentare in Blog und (Facebook- bzw. Google+)-Page reagieren, Fragen beantworten - und mit den anderen Meinungsführern in Ihrer Nische kommunizieren.

Action Point: Sorgen Sie dafür, dass Sie mobile Endgeräte nutzen - vom iPhone über Android-Handys bis hin zu Tablet-PCs oder iPads. Ed Dale, einer meiner Internetmarketing-Mentoren, sagt ganz kategorisch: Sie dürfen NICHT am Schreibtisch sitzen, um Social Media zu machen. Nutzen Sie Wartezeiten, den Spielplatz, die Erholungspause im Café. Denn Schreibtischzeit ist produktive Zeit, in der Sie Geld erwirtschaften und nicht Social-Media-Zeit, die Ihnen keine unmittelbaren Umsätze bringt.



Eingestellt am 22.01.2012 von *Die Webkönigin*
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