Teil II des Beitrags "Off-Point: 20 Life-Lessons via Steve Jobs"

Gestern gab's die ersten 10 bemerkenswerten Lerneinheiten, die Mashable-Autor Lance Ulanoff aus der Jobs-Biografie von Walter Isaacson extrahierte - hier der von mir übersetzte und kommentierte Beitrag:

11. Seien Sie überzeugend.

Wie viele seiner Fertigkeiten musste Steve auch seine Überzeugungskraft erst trainieren. Später konnte er andere dazu bringen, das Unmögliche nicht nur zu versuchen, sondern es auch zu erreichen. Ich finde das ja äußerst ermutigend, bedeutet es doch, dass wir so ziemlich jede Eigenschaft erlernen und üben können, die wir uns wünschen!

12. Zeigen Sie anderen den Weg.

Jobs war kein Techniker im klassischen Sinne wie zum Beispiel Bill Gates. Er hatte die Fähigkeit, Technik und Design intuitiv zu verstehen und zugänglich zu machen - was wiederum unsere Erwartung an Computer entscheidend verändert hat. Seine Designer sagen: "Wir wussten nicht, was ein "freundlicher Computer" ist, bevor Steve es uns gezeigt hat", so die Apple-Macintosh-Designer. Für uns heißt das: Wo können wir anderen mit unseren individuellen Talenten dienen, indem wir den Weg zeigen, den andere nicht erkennen?

13. Vertrauen Sie Ihren Instinkten.

Hier nur ein Zitat von Steve Jobs, dem absolut nichts hinzuzufügen ist: "Glaubt Ihr, Alexander Graham Bell hat Marktforschung betrieben, bevor er das Telefon erfunden hat?!"

14. Gehen Sie Risiken ein.

Davon verstand Mr. Apple sehr wohl etwas. Er hat mehrfach Haus & Hof riskiert, um seine Visionen zu verwirklichen. Wie weit Sie das in Ihrer unternehmerischen Praxis inspiriert, sei Ihnen überlassen. Gegen dosiert beschrittene neue Pfade ist sicherlich nichts einzuwenden...

15. Werden Sie immer besser.

Die ersten Produkte von Apple und Pixar waren keine kommerziellen Erfolge. Jobs spricht hier vom Syndrom des zweiten Produkts: Identifizieren Sie die erfolgreichen Aspekte des ersten Produktes und setzen Sie hier noch eins drauf.

16. Treffen Sie auch harte Entscheidungen.

Jobs war berüchtigt für seine Rücksichtslosigkeit, mit der er die Unternehmen nach vorne trieb. Das war ihm egal. Er wollte nämlich mehr den Erfolg, als bei anderen beliebt zu sein.

17. Sorgen Sie für Ausgleich.

Hier ist nicht die Work-Life-Balance gemeint, sondern ein ausgleichendes Gegengewicht zu Ihrer vorpreschenden Power. Good Cop, bad Cop: Nach diesem Prinzip können Sie Ihren Mitarbeitern (oder externen Experten wie dem Steuerberater) die Bälle zuspielen.

18. Leben Sie. Heute!

Sein Wissen um seinen baldigen Tod hat Jobs nach eigenen Aussagen dazu angetrieben, jeden Tag nach Kräften zu nutzen. Nun, wir kommen hier alle nicht lebendig raus. Ich finde diese Lektion deshalb die wirklich zentrale in Isaacsons Biografie.

19. Die Präsentation macht den Unterschied.

Steve Jobs war bekannt für seine Keynotes - also seine Ansprachen, die er traditionell in schwarzem Rollkragenpullover und Karottenjeans hielt. Allerdings beherrschte er die Kunst der Präsentation: Seine Folien waren auf das Wesentliche reduziert und schlugen deshalb ein wie eine Bombe. Beschäftigen Sie sich mit Büchern wie "Zen Prsesention" und tun Sie es ihm gleich.

20. Teilen Sie Ihr Wissen

Bei Jobs war es die Krankheit, die ihn zu der Einsicht brachte, sein Wissen zu Technik & Erfolg an die Community des Silicon Valley - seiner unternehmerischen Heimat - weiterzugeben. Ich meine: Warten Sie nicht auf dergleichen drastische Einschnitte, sondern geben Sie, was Sie wissen. Das Social Web macht das so leicht wie möglich!



Eingestellt am 03.01.2012 von *Die Webkönigin*
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