Wie sich Unternehmer täglich neu begeistern können – 3 Action Points

By 14. September 2016Marketing

Heute morgen bin ich noch immer inspiriert von Dr. Renée Moore, die ich gestern Abend auf einem Vortrag beim Woman’s Business Club in München erlebt habe. Beschwingt laufe ich die Treppe ins Erdgeschoss runter – und das um 5 Uhr morgens. Inhaltlich gab’s nicht wirklich viel Neues. Pakete schnüren, groß denken, das tun, was Du am liebsten tust, Kundenfokus wahren und Testimonials einsammeln. Das gehört zu den Basics auch meiner Arbeit.

Aber: Tue ich selbst auch immer, was ich weiß? Zum Beispiel ist an diesem Abend eine zufällig anwesende Kundin, die gerade ihr erstes Leistungspaket ganz mühelos verkauft hatte, auf mich zugekommen und hat gesagt: „Jetzt mach ich für Dich aber endlich mal ein Video-Testimonial! Das möchte ich sehr gerne für Dich tun!“ Hatte ich sie darum gebeten? Nein! Hätte ich es tun sollen? Aber ja! Und zwar durchaus auch schon während der Zusammenarbeit.

Action point 1:

Heute rufe ich drei Kundinnen an und bitte sie um ein Testimonial. Schriftlich, als Audio oder Video.

Oder Beispiel: selbstbewusste Präsentation meiner Erfolge und Leistungen. Dr. Moore hat einen gut gemachten Imagefilm mitgebracht, in dem sie über ihren Weg von einer einfachen Farmerstochter aus Texas über ihre Ausbildung zur Neurowissenschaftlerin bis zur Unternehmerin berichtet. Ein Lebensweg, den viele meiner Kundinnen so oder ähnlich auch gegangen sind, allerdings ohne, dass ihnen die Besonderheit überhaupt aufgefallen wäre. Ich selbst komme aus einer Arbeiterfamilie, habe mich zum Wirtschaftsstudium durchgekämpft, führe seit 17 Jahren erfolgreich mein eigenes Unternehmen und habe „nebenbei“ mit meinen Kindern zwei wunderbare Menschen großziehen dürfen. Da können wir uns alle ruhig auch mit gradem Rücken hinstellen und stolz auf das sein, was wir erreicht haben.

Action point 2:

Ich mache mir heute eine Liste mit meinen bisherigen Errungenschaften, meinen Förder-Menschen, die mich auf diesem Weg inspiriert haben – und den Bremsern, von denen ich mich in Zukunft mindestens einen Schritt weit distanzieren werde.

Beispiel Mindset: Obwohl ich bewusst lebe und von mir glaube, dass ich meine innere Welt kenne und pflege, schwinge ich nicht immer in höchster Frequenz. Das ist mir gestern Abend bewusst geworden, als ich Renée und ihre lebhafte Präsentation gesehen habe. Sie war ganz da und hat ihr Angebot sehr attraktiv rübergebracht. Natürlich ist das auch erfahrene Bühnenshow. Und doch bin ich ins Nachdenken gekommen. Laufe ich nicht manchmal wie mit angezogener Handbremse durch den Tag? Klar, ich habe zum Beispiel 12-Wochen-Ziele und fokussiere mich täglich auf die 3 „Most Important Tasks“ auf dem Weg dorthin. Ich mache viel richtig, probiere allerlei Produktivitäts- und Mentaltechniken aus und hab Spaß an dem, was ich für meine Kunden tun darf. Aber strahle ich diese Freude und Inspiration auch immer aus?

Action point 3:

Heute mache ich mich auf die Suche nach meinem Feuer der Begeisterung und denke mal so richtig groß. Ich mache mir bewusst, was ich an meiner Arbeit liebe und wo meine „Zone of Genius“, also meine einzigartige Begabung, liegt.

Fazit:

Im Alltag geht allzuleicht unter, welche Errungenschaften wir bisher erzielt haben – groß und klein, beruflich wie privat. Dabei brauchen wir dieses Erfolgsbewusstsein, dieses Leuchten, um künftige Erfolge zu erzielen. Mein kindlicher Glaubenssatz war: „Flieg’ nicht zu hoch!“ – ausgesprochen von einer Mutter, die nur das Beste für mich wollte und die mich sehr gerne in meinem sicheren Beamtenjob gesehen hat – also genau dort, wo meine „Zone of Genius“ überhaupt nicht lag. Renées Vortrag hat mich daran erinnert, dass ich unbewusst immer noch versuche, beidem gerecht zu werden. Also einerseits meinem inneren Sehnen danach, die große weite Welt zu erobern, und andererseits die Dinge trotzdem klein zu spielen, eben nicht zu hoch zu fliegen.

Ich habe Lust bekommen, im tatsächlichen und übertragenen Sinne eine Null an meine Lebensziele dranzuhängen – und dazu möchte ich Dich auch ermuntern. Was hat Dich bis zu dem Punkt gebracht, an dem Du heute stehst? Was brauchst Du, um in der nächsthöheren Liga zu spielen? Egal, ob das mehr Umsatz oder mehr Lebensqualität ist.

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