Gerade lege ich den Hörer auf nach einem Gespräch mit einer österreichischen Netzwerkfreundin, der Leiterin eines BPW-Chapters.

💃 💃 💃 Sie hat mich gefragt: „Sag mal, Du hast doch da Expertise, möchtest Du in unserer LinkedIn-Gruppe nicht einen Diskussionsbeitrag über den Equal Pay Day schreiben?“

Die Initiative ist ja richtig klasse: Mit den vielfältigen und phantasievollen Aktionen rund um den Equal Pay Day wird jedes Jahr auf den Einkommensunterschied bei vergleichbaren Rahmenbedingungen hingewiesen.

Meine innere Kämpferin will auch schon nach ihren Stiefeln greifen und zur nächsten Demonstration stürmen. Denn sie hasst Ungerechtigkeit. Wenn sie unfaires Verhalten wittert, macht sie den Mund auf. Sie setzt sich für die Schwachen ein und dann ist mit ihr nicht zu spaßen.

Als Fachfrau für mehr Umsatz stelle ich mir aber zuerst eine Frage:

⁉️  Wie kann es sein, dass Untersuchungen bei Unternehmerinnen den Gender Pay Gap feststellen können? Also einen objektiven Einkommensunterschied bei männlichen und weiblichen Inhaberinnen unter vergleichbaren Rahmenbedingungen?

Gut, viele Unternehmerinnen (und Unternehmer!) engagieren sich derzeit bei Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen. Gerade jetzt unter oft übermenschlichen Anstrengungen. Das kostet Zeit und Kraft.

Die Leistung von Familien, von Männern und Frauen, wird in der öffentlichen Diskussion viel zu wenig gewürdigt. Lass Dir deshalb von mir eine riesengroße Portion Anerkennung aussprechen, Hut ab!

Ohne Dich würde es einfach nicht laufen.

Was heißt das aber für Deine Firma?

1/3 der deutschen Unternehmen werden von einer Frau geführt, insgesamt gibt es ohnehin nur ein paar Millionen Selbstständige in Deutschland.

Untersuchungen zeigen erstmal, dass weibliche Gründerinnen schlechter an Geld kommen (Süddeutsche, 2017), Freelancerinnen geringere Tagessätze erhalten (FAZ, 2018) und selbstständige Frauen deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen (Kontist, 2016).

Heißt das aber, dass besonders Frauen Opfer der Umstände sind?

Müssen wir das hinnehmen, Schulter zuckend?

Sicher nicht.

👉  Meine aktuelle Untersuchung zu den Herausforderungen für die Vermarktung von Coaching- und Trainingsleistungen in Pandemiezeiten zeigt eins vor allem sehr deutlich: Frauen sind mehr auf die Leistungserbringung und weniger auf die Vermarktung konzentriert. Das ist sehr ehrenhaft, bringt aber zu wenig Umsatz.

Das passt auch zu dem, was ich vor ein paar Jahren habe ich von einer Berliner Wissenschaftlerin gehört habe: „Wo Macht und Geld verteilt werden, fehlen die Frauen.“

Nicht alle, aber viele wollen mit Marketing und Vertrieb am liebsten nichts zu tun haben: „Ich will doch einfach nur meinen Job machen!“

Wenn ich das höre, blutet mein Herz.

Denn ob Frau oder Mann: Als Coach, als Beraterin hast Du die besten Voraussetzungen, mit Leichtigkeit erfolgreich zu verkaufen!

Schau mal. Du begleitest in Deiner Arbeit Menschen durch teils komplexe Veränderungsprozesse. Dir gelingen Transformationen, an denen Deine Kunden und Klienten oft lange (und vergeblich) gearbeitet haben.

Yay! Darauf kannst Du sehr stolz sein.

Ein Verkaufsprozess ist nichts anderes.

Mit der Kaufentscheidung verändert Dein Kunde etwas. Er greift in den Geldbeutel und schenkt Dir sein Vertrauen.

Nichts anderes begleitest Du im Coaching-Prozess bravourös: den Abschied von Liebgewonnenem, der Aufbruch in neues Terrain, im Vertrauen in Dich und Deine Begleitung.

Ich möchte Dich heute dazu ermuntern, was auszuprobieren.

Lass Dich dazu einladen, eine einzige Mail zu schreiben. Und dann den ganzen Monat über an jedem weiteren Tage eine weitere.

📩  📩  Nimm Kontakt zu – früheren und aktuellen – Lieblingskunden und Interessenten auf. Biete Deine Leistung an. 📩  📩

Sehr schöne Umsetzungsbeispiele für diese Idee liefert Alexandra Franzen, eine Texterin aus Hawaii, mit diesem Booklet.

Finanzielle Freiheit ist nicht eine große Summe Geld auf Deinem Konto.

Finanzielle Freiheit ist, wenn Du zu jedem Zeitpunkt neues Geld machen kannst, wenn Du welches haben möchtest. 👛

Du hast alles, was es dafür braucht.

Viel Freude dabei
wünscht Dir Deine
Monika