Gut gemacht: LinkedIn mit Krisenkommunikation nach Daten-Leak

By 27. Mai 2016Marketing

Schon 2012 wurde das Karriere-Netzwerk LinkedIn Opfer eines Hacker-Angriffs. Jetzt sind offenbar sensible Nutzerdaten im „Dark Web“ aufgetaucht. Grund genug für das Netzwerk, noch einmal auf das Problem hinzuweisen – mit einer hervorragend gemachten Krisenkommunikation. Unternehmer können sich die 5 Schritte abschauen und sich damit auf einen – hoffentlich nie eintretenden – Ernstfall vorbereiten:

1. Was ist passiert?

Hier schreibst Du offen und frühzeitig, was genau passiert ist. Dass es zu Problemen kommt, sogar zu richtig unangenehmen wie zum Beispiel einem Sicherheitsthema auf einem Netzwerk, kann passieren. Wer dazu steht, hat schon den ersten Punkt gemacht.

2. Was genau?

Kein Drumherumreden. Raus mit der Wahrheit.

3. Wie beheben wir das Problem?

Du bist ohnehin fieberhaft dran, eine Lösung zu erarbeiten. Sag an der Stelle, was genau Du tust, damit die Situation geklärt wird und in Zukunft alles glatt laufen wird.

4. Was kann Dein Kunde tun?

Wenn Du seine/ihre Mitarbeit brauchst, dann lass ihn oder sie das wissen.

5. Ansprechpartner für weitere Informationen

„As Redn macht as Sach‘ aus“, sagen wir in Bayern. Gib unbedingt eine Kontaktadresse an, wo Deine Kunden ihre Sorgen und Ängste loswerden können – je nachdem, wie groß das verursachte Problem ist.