Heute ist Sei-ein-Punk-Tag! 5 Wege, wie Sie Ihren inneren Business-Punk befreien

Punk, das ist Revolte, bewusstes Dagegensein, Nonkonformismus. Punk ist auch das Erste, was mir zu meiner Jugend in den frühen Achtzigerjahren im bayerischen Outback einfällt. Nun war ich weit weg davon, meine Haare lila zu färben (ich habe Wasserstoffblond getragen) oder mir eine Sicherheitsnadel durch die Wange zu ziehen (der zweite Ohrstecker links war meine Form der Rebellion).

Mit dem bürgerlichen Berufsleben habe ich allerdings früh gehadert. Damals war ich als Verwaltungsbeamtin auf dem sicheren Weg in die Verbeamtung auf Lebenszeit. Der Gedanke an hauptberufliche Amtstätigkeit hat dann doch leichte Panik bei mir ausgelöst. Da habe ich lieber den sicheren Job an den Nagel gehängt, mein Abitur nachgeholt und ein Studium begonnen.

Das führt uns gleich zum ersten Be-a-Punk-Tipp. Ich hab mal ein paar davon aufgeschrieben. Denn im Business lohnt es sich, quer zu denken und die Dinge anders, persönlich und damit besser zu machen. Viel Freude beim Lesen!
 

Be-a-Punk-Tipp 1: Lassen Sie die Finger davon

 
Wenn Ihnen im Business etwas keinen Spaß macht, tun Sie’s nicht! Das betrifft Kunden, Leistungen, Aufgaben. Empfehlen Sie den Problembären an einen Kollegen, der besser damit klar kommt. Konzentrieren Sie sich auf das, woran Sie Freude haben (und bei dem Sie ohnehin besser sind). Suchen Sie sich freie Mitarbeiter oder Online-Services, die Ungeliebtes mit Handkuss und Freude übernehmen.
 

Be-a-Punk-Tipp 2: Trauen Sie sich was

 
Den Punk macht nicht der Irokese, sondern die innere Haltung. Im Business bedeutet das: Haben Sie eine Meinung, eine Position, die Sie unterscheidbar macht. Wir haben zu viel „me-to“ in der Wirtschaft! Schreiben Sie Ihre Webtexte auch beim Wettbewerb ab? Bieten Sie die gleichen Themen und Produkte wie alle anderen an? Dann wird es Zeit, den inneren Punk rauszulassen. Beispiele? Verdoppeln Sie Ihren Preis, greifen Sie provokante Themen in Ihrer Kommunikation auf und protzen Sie mit Kundenergebnissen. Haben Sie dabei keine Angst vor Kritik! Dazu habe ich übrigens vor ein paar Monaten mal ein eigenes Video gedreht…
 
 


 

Be-a-Punk-Tipp 3: Finden Sie Ihren „Do“

 
Die Medien des Punk sind Musik, Mode, Lebenshaltung. The Velvet Underground, Sex Pistols, The Clash… bestimmen akustisch das Genre, Vivian Westwood hat immer wieder Elemente aus dem Punk verwendet. Dagegen sind Punk-Maler oder Punk-Köche kaum bekannt. Das bedeutet für Sie: Sie brauchen sich nicht an Marketing-Trends wie Video-Livestreaming oder Podcasts abzuarbeiten, wenn Sie viel lieber fotografieren oder schreiben. Es gibt für jede Ausdruckform eine eigene, anerkannte Plattform, auf der Sie mit Ihren Kunden und Kontakten netzwerken können.
 

Be-a-Punk-Tipp 4: Machen Sie Ihr Ding

 
Wenn Sie diesen Blog regelmäßig lesen, fällt Ihnen der Switch von der „Du“-Ansprache zum förmlicheren „Sie“ auf. Damit stelle ich mich bewusst gegen den allgemeinen Trend, der die informelle Ansprache bevorzugt. Obwohl ich das „Du“ in einer respektvollen, wertschätzenden Art verwende, ist mir persönlich das „Sie“ lieber. Damit stehe ich zu meiner eigenen Meinung und tue das, was mir gefällt. Sogar, wenn es eben nicht unkonventionell ist. Wo können Sie sich aus der Konvention lösen und endlich das tun, was vielleicht sonst niemand macht?
 

Be-a-Punk-Tipp 5: „Kein Gerede, nur die Tat“

 
Damit beginnt ein Song der deutschen Fun-Punker WIZO. Auch ein Tipp, von dem wir im Business profitieren können. Schauen Sie sich doch mal um in Ihrem kollegialen Umfeld: Die erfolgreichen Unternehmer sind meist die, die keine Zeit zum Quatschen haben. Die machen. Denn Tun kostet Zeit. Ideen, die sich beim Erzählen gut anhören, brauchen Schweiß und Tränen, bis sie zu erfolgreichen Projekten geworden sind. Eine Idee alleine bringt noch keine müde Mark auf’s Konto. Der Nutzen, den Sie für Ihre Kunden stiften, schon…

Wo sind Sie schon zum Business-Punk geworden – unverschämt, tatkräftig, genial ideenreich, einfach anders als alle anderen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

PS: Die Idee zu diesem Artikel ist entstanden, als ich dieses Gedenktage-Portal im Artikel der Selbst-PR-Expertin Daniela Heggmaier entdeckt habe. Vielleicht lassen Sie sich auch zu einem neuen Blogbeitrag inspirieren? Ich wünsche Ihnen viel Freude damit.

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