Schluss jetzt! Wie ich mich mit einem Eintrag auf stickK bei der Stange halte

By 29. Mai 2016Inspiration

Es gibt da dieses Projekt – wichtig, aber nicht dringend. Längst zugesagt, aber im Alltag dann doch nicht dringender als all die Notfälle aus Bits & Bytes, aus zusätzlichen Texten und Beratungsanfragen. Als ich gerade meine neue Woche plane und kurz davor bin, dieses Projekt zum wiederholten Male auf die To-do-Liste zu setzen, komme ich zur Einsicht.

Es kann ja wohl nicht sein, dass ich dieses Projekt jetzt schon zum vierten Mal vertage! Hier muss ein stärkeres Mittel her. Eine Challenge auf stickK. Auf dieser Plattform sammeln sich Aufschieber aus den USA und Großbritannien mit ihren welkenden Vorhaben, denen sie neues Leben einhauchen wollen. Ah, hier bin ich richtig!

Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Die Teilnehmer setzen sich ein Ziel, vom Nichtrauchen bis zum regelmäßigen Üben, und setzen einen ordentlichen Betrag darauf, dass sie ihr Vorhaben auch umsetzen. Schaffen sie’s nicht, geht das Geld an Freund oder Feind, an einen guten oder eben nicht so guten Zweck. Dahinter steht die Erkenntnis, dass wir Menschen uns viel stärker davon motivieren lassen, was wir NICHT wollen, also von dem, was wir und wünschen.

Ich greife also zur Kreditkarte und bunkere einen spürbar-schmerzhaften Betrag, der im Falle meiner Niederlage, also der nicht fristgerechten Fertigstellung meines Projektes, an eine ganz bestimmte Organisation geht. In meinem Fall an die für meinen Geschmack viel zu aggressiven Abtreibungsgegner in den USA. Es möge in dieser Sache jeder seine eigene Entscheidung treffen (und damit leben), die Situation ist für die betroffenen Familien auch ohne Stress von außen schwer genug.

So, und ab sofort läuft die Uhr…

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