Tag 1 der #grosszuegigkeitsoffensive

By 18. Februar 2020Marketing

Die Aufgabe für Tag 1, solltest Du sie akzeptieren, lautet: Mache 3 fremden Menschen ein Kompliment.

Was heute geschah…

3 fremde Menschen? 3 Komplimente? Sollte machbar sein, dachte ich mir. Aus langjähriger Challenge-Erfahrung weiß ich: Herausfordernde Aufgaben am besten direkt in der Früh erledigen, sonst wird’s nichts mehr (Willenskraft ist bei mir wie bei allen anderen Menschen ein achso flüchtiges Gut, sie schmilzt in der Sonne wie Vanilleeis).

Ich gebe ja zu, gestern habe ich schon mal vorgearbeitet. Einen wunderschönen gelben Rucksack gelobt und einen kuscheligen Teddy-Mantel. Heute fiel mir direkt der sehr akkurate Haarschnitt einer weißhaarigen Dame und die tolle Pullifarbe einer Mitkundin im Sportclub auf. Den netten Damen und Herren am Empfang habe ich endlich mal gesagt, wie nett sie ihren Job (und mir das Trainieren) machen.

Alleine die Ausschau nach Schönem und Gutem verändert den Blick auf den Tag. Da konnte ich nicht länger vor mich Hingrummeln, was ich sonst zweifellos getan hätte. Schließlich musste ich heute ins Training gehen.

Bewegend fand ich allerdings, wie tief ein Kompliment die Menschen betroffen hat. „Danke!!!“ rief mir die ältere Damen mit dem Haarschnitt nach. Die Herrschaften am Counter waren ebenfalls begeistert. Liegt das daran, dass wir sonst etwas sparsamer mit positivem Feedback umgehen, als nötig wäre?

Wenn ich auf das Gute bei anderen achte, kann ich nicht gleichzeitig im stillen Hirnkästchen meine negativen Gedanken spinnen, so viel ist schon mal klar.