Zeit für den Frühjahrsputz

Du kennst doch Mari Kondo, die Aufräum-Expertin aus Japan 🇯🇵, die seit einigen Jahren mit ihrer Methode „KonMari“ wie ein Tsunami durch die Kleiderschränke und Abstellkammern der Welt fegt.

In ihrer Netflix-Show kann man sie dabei beobachten, wie sie ihre Ärmel hochkrempelt und sich mit einem strahlenden Lächeln in fremde Haushalte wirft und sie durchorganisiert. Bis sich die Eigentümer beim Anblick ordentlicher Regale und Schränke weinend in den Armen liegen.

👉  Sie geht dabei durch 5 Kategorien:

– Kleidung
– Bücher
– Papierkram
– Komono (Küche, Bad, Garage und alles Sonstige) und
– Dinge von emotionalem Wert

Mari leitet ihre Klienten dazu an, erst alle Gegenstände der jeweiligen Kategorie zusammenzutragen und dann jedes einzelne Stück in die Hand zu nehmen. Die Frage lautet: „Does it sparkle joy?“ Ich würde das übersetzen mit: „Bringt es Dein Herz zum Leuchten?“ 🔥 🌟 🚀

Wenn nein: raus, wenn ja: rein damit (in den Schrank oder die Schublade, aber bitte ordentlich aufgehängt oder gefaltet und aufgestellt).

Es geht ja sooo schnell, dass sich zu Hause die Dinge ansammeln, nicht wahr?

Das Gleiche gilt für’s Geschäft. Ehe man sich’s versieht, reist man mit schwerem Gepäck und wundert sich, warum man nicht so schnell vorankommt, wie man möchte. 🧳

Weil das bei uns allen so ist, hat jede und jeder seinen Lieblingsballast: schlechte Angewohnheiten, Leute, die Dich runterziehen, wenig lukrative Produkte, Ärgerliches, Zeitfresser oder Mutlosigkeit sind nur ein paar gängige Kategorien.

Bei mir sind es gerne Sorgen und Bedenken. Ich komme aus einem ängstlichen, sehr geordneten Elternhaus und fordere mich als Selbstständige mit immer neuen, ehrgeizigen Zielen ständig heraus. Und das ist auch gut so – führt aber zum inneren Konflikt, wenn ich nicht achtsam bin.

1️⃣   Schritt 1 in Maris Methode ist es ja, die Dinge einer Kategorie, also zum Beispiel alle Kleider, zusammenzutragen und auf einen Haufen zu legen. Alleine das löst oft schon einen heilsamen Schock aus.

Ich schau mir also an, was da so durch mein Hirn schwebt, indem ich zum Beispiel 10 Minuten Freewriting ✍️  mache, also einfach vor mich hinschreibe, ohne den Stift abzusetzen. Wenn ich schlecht gelaunt bin, steht da meist nichts Gescheites, offen gesagt. Alleine die Erkenntnis ist oft schon zum Lachen.

In der Transaktionanalyse sprechen wir von 4 Grundgefühlen: Trauer, Angst, Wut und Freude. Jedes hat die Kraft, Energien freizusetzen. Trauer hilft Dir, loszulassen. Wut dabei, Deine Grenzen zu setzen. Und Angst, Dir Sicherheit zu geben.

Deshalb tut es auch so gut, Gefühle zu spüren und sie damit loszulassen.

Deshalb tut es auch so gut, „Zeug“ loszulassen, egal, ob zu Hause oder im Geschäft, ob Ding oder Gedanke.

Energie wird frei, die Dein Herz zum Leuchten bringt.

Viel Freude dabei wünscht Dir 💛  ☘️
Deine Monika

PS: ✅  Wenn Du dabei Musik hören möchtest, empfehle ich Dir meine Lieblingssongsfürs Loslassenbeim Grenzen setzenfür das Gefühl, geliebt zu sein und wenn’s Dir einfach nur so richtig gut geht.

PPS: ✅  Auch beim Marketing gilt: Such‘ Dir aus, was zu Dir passt, und lass‘ den Rest einfach los. Wie wirksames Offline-Marketing aussehen kann, dazu spreche ich nächste Woche beim BVMW, dem Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft, und beim #digitaleTWINCampus des Freundeskreises der Käte Ahlmann Stiftung.